Gerds Reisen auf allen sieben Meeren

24.12.2021 – Cartagena / Spanien

Nach langer Reise durch das Nirwana des Internets kommen nun auch die fehlenden Weihnachtstage in meinem Blog an

 

Cartagena / Spanien,

ist eine Stadt mit Seehafen im Südosten Spaniens. Die Stadt liegt an einer tiefen Bucht der Costa Cálida („Warme Küste“) direkt am Mittelmeer und ist einer der bedeutendsten Handelshäfen Spaniens und die größte Marinebasis am Mittelmeer. Die Stadt ist Sitz des Parlaments der Region Murcia sowie Bischofssitz

Bereits vor 50.000 Jahren lebten Neandertaler im Gebiet der heutigen Stadt, was unter anderem durch den Fund von farbig bemalten Muschelschalen in der Kalksteinhöhle Cueva de los Aviones belegt ist
An der Stelle des heutigen Cartagena lag die wohl von Iberern erbaute Stadt Massia oder Mastia, die aufgrund ihrer Silberbergwerke bedeutenden Handel treiben konnte. Diese iberische Vorgängersiedlung Cartagenas wurde 227 v. Chr. von Hasdrubal als Qart-ḥadašt, was im Phönizisch-Punischen „Neustadt“ bedeutet, also unter gleichem Namen wie Karthago, neu gegründet und war Flotten- und Militärstützpunkt, faktisch die Hauptstadt der Karthager auf der Iberischen Halbinsel. Von hier brach Hannibal am Beginn des Zweiten Punischen Krieges (218 v. Chr.) nach Italien auf. Für die Römer war die Eroberung der Silberlagerstätten ein wichtiges Kriegsziel. Sie eroberten die Stadt unter Publius Cornelius Scipio Africanus 209 v. Chr. und nannten sie Carthago Nova. Bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. blieb Carthago Nova die wichtigste Silberabbauregion des römischen Reiches. Nach Polybios arbeiteten hier 40.000 Menschen in den Silberbergwerken. In den folgenden Jahrhunderten gehörte die iberische Halbinsel durch Eroberungen oder Zerstörungen verschiedenen Kulturen an. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erhob Philipp II. Cartagena zu neuem Glanz und machte es da schon zu einem bedeutenden Marinestützpunkt, welcher auch heute noch existent ist

 

 

Urheberrechtlicher Hinweis
Der größte Teil der Beschreibungen in meinem Tagebuch wurde freundlicherweise im Internet zur Verfügung gestellt, häufig aus den lokalen Fremdenverkehrsbüros, wie auch von ’Wikipedia’ und anderen Quellen
Meine privaten Eindrücke vor Ort wurden am Besuchstag selbst erstellt und vermitteln meine Erlebnisse