Gerds Reisen auf allen sieben Meeren

15.9.2022 Heimaey / Westmänner Inseln / Island

 

Heimaey / Westmänner Inseln / Island

Die Insel Heimaey gehört zu den Vestmannaeyjar (dt. Westmännerinseln) südlich von Island. Auf ihr befindet sich die gleichnamige Stadt mit 4414 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2022).
Heimaey lebt vorwiegend vom Fischfang und zählt zu den reichsten Städten Islands,
ist mit 13,4 km² die größte und die einzig ständig bewohnte Insel der Inselgruppe
Die kleine Festungsanlage Skansinn in Hafennähe geht auf Anweisungen des dänischen Königs von 1515 zurück, der mit Hilfe der Anlage seinen Handelsbereich vor den Engländern schützen wollte. Innerhalb dieses befestigten Bereichs befindet sich die Stabkirche Heimaey, ein Geschenk Norwegens an Island aus dem Jahr 2000

Ende Januar 1973 brach ein neuer Vulkan, der Eldfell, in direkter Nähe der Stadt aus. Zum Glück befand sich wegen eines Sturmes am Vortag die gesamte Fischereiflotte der Insel im Hafen, so dass die Insel schnell evakuiert werden konnte und niemand zu Schaden kam. Im Laufe der nächsten Monate kämpften die zurückgebliebenen Helfer um die Stadt auf Heimaey
Etwa 100 Gebäude wurden von austretender Lava überwalzt. Große Teile des Ortes wurden teilweise bis zu 8 m unter schwarzer Asche verschüttet. Die meisten Gebäude wurden in den Monaten danach wieder mit Hilfe vieler Bewohner und Freiwilligen ausgegraben. Ein Teil des Lavastromes floss in Richtung der Hafeneinfahrt und drohte diese zu blockieren, was ein großes Problem für den auf Fischfang basierenden Lebensunterhalt der Menschen geworden wäre. Es wurden Wasserkanonen aufgebaut und der Lavastrom mit Meerwasser bespritzt, um ihn zum Stoppen zu bringen. Tatsächlich stoppte der Lavastrom, so dass die Hafeneinfahrt jetzt zwar enger geworden, der Hafen gleichzeitig aber vor der Meeresbrandung besser geschützt ist

Pompei norðursins oder Eldheimar ist ein Museum, das an den Ausbruch des Eldfell vom 23. Januar 1973 erinnert. Dazu wurden auch von Vulkanasche begrabene Häuser auf der Insel wieder ausgegraben

Die isländische Autorin Yrsa Sigurðardóttir verfasste den 2007 erschienenen Roman Aska, (dt.: „Das glühende Grab“), in welchem der Vulkanausbruch eine größere Rolle spielt.

Einfahrt in den Hafen

Wer Interesse hat zu schauen, wie oft es sehr kompliziert ist, die Einfahrt in kleine Häfen zu Gestalten, kann sich in folgendem Link ein Video von unseren Einlauf ansehen. Er zeigt deutlich welch eine Präzision und ebenso Konzentration erforderlich ist. Somit ein großes Lob an unsere Schiffsführung

=> Die tolle Video Aufnahme der Schiffseinfahrt in den Hafen, die Ihr auf  https://www.youtube.com/watch?v=Ae-T-9xOc-o   findet, wurde von einer örtlichen Person / Drone gemacht (welche ich auch über uns gesehen habe) und im Internet veröffentlicht !!

siehe auch hier, dieses Bild habe ich aus dem Internet heruntergeladen – Ihr kennt sicherlich den Anbieter; Oder ??

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Meine Eindrücke,

mein Besuch auf der Insel war bei bestem Wetter sehr schön und ich konnte für den Blog und auch für mich tolle Erinnerungsfotos machen

zum Einen zeigen die Bilder einen großen Rundgang durch Heymaey, sowie auch ein Ausflug ins Hinterland der Insel

 

   Urheberrechtlicher Hinweis
Der größte Teil der Beschreibungen in meinem Tagebuch wurde freundlicherweise im Internet zur Verfügung gestellt, häufig aus den lokalen Fremdenverkehrsbüros, wie auch von ’Wikipedia’ und anderen Quellen
Meine privaten Eindrücke vor Ort wurden am Besuchstag selbst erstellt und vermitteln meine Erlebnisse